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Wer kann sich mit dem „Manimal“ messen!?

Manimal – so wird der Big-Man Spieler der Denver Nuggets von den Medien genannt. Warum? Ganz einfach weil er so viel Körpereinsatz zeigt! Doch Kenneth Bernard Faried Lewis ist kein eigennütziger Spieler. Er ist ein Team-Spieler wie man ihn sich nur wünschen kann und beweist Talent und Teamfähigkeit von dem Kobe Bryant nur träumen kann.

Die Spielweise des begabten Centers hat seine Wurzeln in seiner Kindheit. Als Faried noch klein war, beschwerte er sich bei seiner Mutter über mangelnde Pässe seiner Teamkameraden. Diese soll ihm geraten haben den Ball einfach zu nehmen. Das tat der junge Lewis dann auch und schmiss sich auf die Bretter!

Was die Spielweise des Manimals ausmacht

Er wurde für seinen unermüdlichen Antrieb und sein Durchsetzungsvermögen bekannt und spezialisierte sich bis zu seiner College Basketball Karriere auf die Rebounds. Es mag zwar nicht ganz so spektakulär aussehen wie ein Triple Double oder andere flinke Dribbeltricks, doch es ist einer der wichtigsten Teile des Spiels. Seine Talente bleiben jedoch nicht nur im Support Raum – Wenn es um einen spektakulären Dunk geht, ist der 2,03 m große Center sofort zur Stelle.

Seine herausragendste Eigenschaft ist, wie Trainer und Spieler zugleich beschreiben, seine unerschöpfliche Energie. Er ist immer in der Nähe des Balls und keineswegs ein fauler Spieler. Er wartet nicht auf einen Pass, sondern macht sich auch ohne Ball in seiner Mannschaft nützlich. Wenn dabei ein Ball zu ihm kommt, stellt er noch zusätzlich sicher dass dieser im Korb landet. Mittlerweile hat er sogar schon Vergleiche zu der Spieler-Legende Dennis Rodman auf sich gezogen!

Steiniger Weg bis an die Spitze

In seiner Universitätsmannschaft hat Faried Lewis den Rekord mit 1673 für die meisten Rebounds eines Spielers bisher aufgestellt. Doch er wurde nicht mit Ruhm in die NBA aufgenommen, sondern wurde für sein Alter und seine Spielweise von Coaches kritisiert. Es wurde gesagt, er hätte keine identifizierbaren Fähigkeiten in der Offensive was ihn auf Platz 22 in der Draft zurückwarf.

Schließlich ergatterten ihn dann die Denver Nuggets, setzten ihn zunächst jedoch erst auf die Bank, da er sich ohne Training Camp nicht beweisen konnte. Glücklicherweise bekam er dann doch noch seine Chance und beeindruckte seinen Trainer so sehr, dass er nun in die Starting 5 aufrückte. Der vorherige Center, Nene wurde nach Washington geschickt.

Jetzt ist er ein übersetzbarer Star der Mannschaft geworden und führt die NBA in der Rebound-Statistik mit 16,1% an. Hinzu kommt noch, dass er von Spiel zu Spiel besser und sicherer wird, wodurch die Nuggets dieses Jahr eine echte Herausforderung darstellen! Nun steht der Manimal auch in der Pole-Position den Titel Rookie des Jahres abzusahnen. Verdient wäre er auf jeden Fall, denn eine solche Naturgewalt hat sich schon länger nicht auf dem Platz sehen lassen!


Artikelbild: youtube.com/embed/z6Mh4jf1N_A

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