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NFL-Spieler protestieren erneut gegen US-Präsident Trump

New York – Mindestens 100 Spieler aus der amerikanischen Football-Liga NFL haben der Kritik von US-Präsident Donald Trump getrotzt und sind während des Abspielens der US-Nationalhymne vor ihren Partien auf den Knien gegangen oder sitzen geblieben.

Sie reagierten damit auf Trumps Aussage, dass Spieler die keinen Respekt vor der amerikanischen Flagge zeigen und während der Nationalhymne nicht stehen, entlassen werden sollten.

Die meisten NFL-Teams in den frühen Spielen des dritten Spieltags am Sonntag (Ortszeit) zeigten ihre Solidarität, in dem sie sich am Spielfeldrand demonstrativ umarmten oder die Hände hielten. Auch drei NFL-Teambesitzer schlossen sich den Spielern an.

Die Profis der Pittsburgh Steelers entschieden sich dafür, während der Nationalhymne geschlossen in der Umkleidekabine zu bleiben. Nur Trainer Mike Tomlin stand beim Auswärtsspiel gegen die Chicago Bears alleine an der Seitenlinie. Der Trainer erklärte vor dem Spiel, dass seine Spieler diese Entscheidung nicht trafen, «um Respektlosigkeit gegenüber der Nationalhymne zu zeigen, sondern um uns von dem ganzen Sachverhalt zu distanzieren. Leute sollten nicht vor die Wahl gestellt werden.» 

Fotocredits: Michael Dwyer
(dpa)

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