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NBA will Klarheit über Auswirkungen der Einreiseverbote

New York – Die NBA will nach den von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverboten für viele Muslime Klarheit über die Situation für ihre möglicherweise betroffenen Basketball-Profis.

«Wir haben beim Außenministerium angefragt und sammeln Informationen, wie dieses Dekret auf unsere Spieler aus den betroffenen Ländern angewendet wird», teilte Mike Bass, Sprecher der nordamerikanischen Profiliga, mit. «Die NBA ist eine globale Liga und wir sind stolz darauf, die besten Spieler aus der ganzen Welt anzuziehen.»

Die Profis Thon Maker von den Milwaukee Bucks und Luol Deng von den Los Angeles Lakers stammen gebürtig aus dem Sudan und besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft. Maker hatte nach Angaben seines Coaches Jason Kidd keine Probleme bei der Rück-Einreise aus Kanada vom Auswärtsspiel bei den Toronto Raptors.

«Ein sudanesischer Flüchtling, der vor Unterdrückung geflüchtet ist und ein unglaublicher junger Mann ist, wird heute das zweite Mal in der NBA starten», twitterte Bucks-Vizepräsident Alexander Lasry über den 19-Jährigen vor der Niederlage gegen die Boston Celtics. «Ich bin unglaublich stolz auf ihn. Er ist ein Symbol dafür, was Amerika großartig macht und was alle Einwanderer über Amerika glauben.»

Trump hatte als Kern seines Anti-Terror-Kampfes einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern, darunter auch Sudan, verfügt. Ein Gericht in New York entschied jedoch, dass der Erlass gegen die US-Verfassung verstößt. Die Klärung soll vermutlich in einigen Wochen erfolgen.

Fotocredits: Jason Szenes
(dpa)

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