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Boston sendet Lebenszeichen: Celtics verkürzen Serie

Cleveland – Die Boston Celtics haben sich noch nicht aufgegeben. Der NBA-Rekordmeister gewann überraschend das dritte Playoff-Halbfinale der Best-of-Seven-Serie bei den Cleveland Cavaliers mit 111:108 (50:66) und konnte nach zwei deutlichen Heimniederlagen auf 1:2 verkürzen.

«Wir haben nie den Glauben an uns verloren», erklärte Celtics-Profi Avery Bradley. Nach einer Aufholjagd und zuvor 21 Punkten Rückstand im dritten Viertel machte der US-Amerikaner mit der Schlusssirene von der Dreipunktelinie den ersten Sieg in der Serie perfekt und sorgte zugleich für die erste Cavaliers-Pleite in der diesjährigen K.o.-Runde der nordamerikanischen Profiliga. «Das wird uns neues Selbstvertrauen für den Rest der Serie geben», kündigte Bradley an, der in Abwesenheit des verletzten Basketball-Superstars Isaiah Thomas mit 20 Punkten zweitbester Celtics-Schütze wurde.

Besser traf nur Marcus Smart. «Er war überragend», schwärmte Bostons Trainer Brad Stevens nach der Partie. Nach dem Ausfall von Top-Scorer Thomas blühte Smart mit 27 Punkten regelrecht auf. «Jeder hat sein Spiel verbessert, nachdem ein Bruder von uns ausgeschieden ist. Unsere Liebe und Unterstützung geht an Isaiah», kommentierte Smart das Playoff-Aus des Celtics-Stars Isaiah Thomas.

Enttäschung herrschte dagegen beim Titelverteidiger. Während Kyrie Irving (29 Punkte) und Kevin Love (28) Normalform zeigten, enttäuschte Superstar LeBron James mit elf Punkten. «So sind die Playoffs», sagte James. Der bislang so überzeugende Anführer traf in den letzten 17 Minuten des Spiels keinen Wurf mehr. «Es lief vieles schief», erklärte James und kündigte Besserung an: «Wir werden im vierten Spiel am Dienstag anders auftreten.»

Fotocredits: Tony Dejak
(dpa)

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