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Boston Celtics zu Gast im Weißen Haus

US-Präsident George W. Bush hat den Boston Celtics am vergangenen Wochenende im Weißen Haus zu ihrem 17. Meisterschaftstitel gratuliert und der gesamten Mannschaft einen Empfang bereitet. Dabei fand er vor allem lobende Worte für Paul Pierce, der sich zu Beginn der Finalserie gegen die L.A. Lakers eine Knieverletzung zuzog, am Ende aber trotzdem zum MVP der Serie gewählt wurde.

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„Verletzt in der Finalserie zu spielen, ist für mich das ultimative Zeichen eines Anführers“, lobte der scheidende Präsident den Kapitän der Celtics. Wirkte Pierce beim 4:2-Sieg gegen die Lakers in der Best-of-Seven-Serie noch so cool, war er diesmal mächtig aufgeregt.

„Ich war unfassbar nervös, den Präsidenten zu treffen“, sagte der 30-Jährige. „Meine Hände waren schwitzig. Ich war nervöser als in der Finalserie.“ Aber die Celtics wollten ihrerseits natürlich nicht mit leeren Händen beim Präsidenten aufschlagen. So überreichten sie ihm einen Scheck über 100.000 US-Dollar für das Rote Kreuz, die den Opfern von Hurrikan Ike zu Gute kommen sollen. Zudem schenkten sie Bush einen grünes Celtics-Trikot mit der Nummer 43, da er der 43. Präsident der Vereinigten Staaten ist und einen Basketball mit allen Unterschriften der Spieler.

Bush wünschte den Celtics für die kommende Saison alles Gute und eine erfolgreiche Titelverteidigung. Mit der Anmerkung, dass sie nächstes Jahr von einem anderen Präsidenten im Weißen Haus begrüßt werden würden.
Doch ein Treffen mit Bush persönlcih könnte erneut zustande kommen: „Sollten ihr gewinnen, könnt ihr mich in Texas finden“, ergänzte der 62-Jährige.

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