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Wissenswertes zum Super Bowl LIII

Atlanta – Im Super Bowl kommt es zum Duell der New England Patriots mit ihrem Star-Quarterback Tom Brady gegen die Los Angeles Rams um Youngster Jared Goff.

Fünf Fakten und Geschichten zum Mitreden für das Finale der Football-Profiliga NFL am Montag (0.30 Uhr/ProSieben/DAZN) in Atlanta.

Wer ist Favorit?

Bei den Buchmachern geht New England leicht favorisiert ins Spiel, auch zahlreiche Experten sehen die Patriots aufgrund ihrer Erfahrung vorne. Aber schon im vergangenen Jahr wurden Brady & Co. die besseren Chancen gegen die Philadelphia Eagles zugeschrieben, die von Underdog Nick Foles zum Sieg geführt wurden. Dies will Rams-Spielmacher Goff dieses Jahr nachmachen.

Warum heißt es offiziell Super Bowl LIII?

LIII steht für die römischen Ziffern L (50) und I (1), in Atlanta findet die 53. Auflage des Super Bowls statt. Diese Bezeichnung wurde mit Super Bowl V (5) eingeführt – damit Jahreszahlen nicht für Verwirrung sorgen. Offiziell gehört der im Februar 2019 ausgespielte Super Bowl eigentlich noch zur Saison 2018. Lediglich bei der jüngsten Jubiläumsauflage wich die NFL von ihrem traditionellen Schema ab: So gab es den Super Bowl 50 statt des Super Bowl L.

Was ist das Besondere an Quinton Peron und Napoleon Jinnies?

Die beiden werden als erste männliche Cheerleader beim Super Bowl auftreten. Peron und Jinnies sind ausgebildete Tänzer und gehören seit dieser Saison zum Tanzteam der Rams, auch dies gab es in der NFL zuvor noch nicht. Zuvor traten Männer in der US-Profiliga lediglich als eine Art Stuntteam auf. «Es ist wie ein Märchen», sagt Peron voller Vorfreude auf die Premiere.

Welche andere Premiere gibt es?

Als erste Zwillinge der NFL-Geschichte stehen die beiden Verteidiger Devin und Jason McCourty gemeinsam im Super Bowl. Der 27 Minuten ältere Devin spielt seit 2010 für die Patriots und besitzt bereits zwei Ringe für Titelgewinne, sein Bruder Jason kam erst vor der dieser Saison aus Cleveland nach New England. Ihren Trainer Bill Belichick stellen sie aber auch nach knapp einer Spielzeit noch vor ein besonderes Problem. Der Coach könne sie einfach nicht auseinander halten, sagt Devin. «Wenn es nach ihm ginge, würden wir unsere Trikots mit den Nummern den ganzen Tag tragen.»

Warum haben viele Footballprofis schwarze Streifen unter den Augen?

Viele Spieler geben an, dass sie so besser gucken können. Mit den schwarzen Streifen soll verhindert werden, dass der Schweiß auf den Wangenknochen das Sonnen- oder Flutlicht in die Augen spiegelt. «Der wahre Grund ist, weil die Spieler denken, dass es gut aussieht», verrät der deutsche Ex-Profi Sebastian Vollmer allerdings.

Fotocredits: David Goldman
(dpa)

(dpa)

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