Weiter Streit um Ginobili

Der Ton von Spurs-Coach Gregg Popvich wird schärfer. Dem Wunsch seines Spielers Manu Ginobili, mit seinem Heimatland Argentinien bei den Olympischen Sommerspielen in Peking die Goldmedaille zu verteidigen, setzte er einen verbalen Riegel vor.

Er sollte „definitiv nicht“ bei der Olympiade teilnehmen, sagte Popovich. Ginobili hatte sich schon frühzeitig in den Playoffs eine starke Knöchelverletzung zugezogen, die ihm vor allem in den Finals der Western Conference gegen die L.A. Lakers stark behinderte.

Angespannte Stimmung
Eine Untersuchung ergab, dass ein Band im linken Knöchel um das fünffache angeschwollen ist. Zwar will man den Heilungsverlauf bis zur nächsten Kernspinttomographie abwarten, die in drei bis vier Wochen vorgenommen wird, doch in San Antonio ist die Stimmung angespannt.

Popovich hofft auf Ginobili’s Vernunft
„Wenn sich bis dahin nichts verbessert hat, sollte er auf keinen Fall bei den Olympischen Spielen teilnehmen“, meinte Popovich Richtung Ginobili und ergänzte: „Er will ja schließlich nicht seine Saison mit den Spurs gefährden. Wir wissen alle, dass Manu eine ziemlich hohe Schmerzgrenze hat. Und ich will ihn auch von nichts abhalten. Aber die Fakten sprechen eine eigene Sprache. Ich hoffe auf seine Vernunft.“

Ende Mai wurde dem Guard eine Spritze in den Knöchel injiziert, in der Hoffnung einer schnelleren Rehabilitation. Doch seine Fußverletzung stellte sich schwerwiegender heraus als zunächst vermutet.

Es droht ein Problem
„Am besten wir setzen uns in drei Wochen mit Manu zusammen und schauen uns das neue Röntgenbild an. Hat sich der Fuß bis dahin normalisiert, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, haben wir ein Problem“, sagte Popovitch unmissverständlich.

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