Warriors: Hat der verletzte Monta Ellis gelogen?

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Die Verletzung von Monta Ellis ruft bei den Golden State Warriors Zweifel hervor. Hat sich der 22-Jährige wirklich im Zuge der Saisonvorbereitung in seiner Heimat so schwer verletzt? Oder holte er sich seine Knöchelverletzung doch eher beim Skifahren oder Motorradfahren? Die Indizien scheinen Ellis als Lügner zu enttarnen. Damit droht nun sein 66-Millionen-US-Dollar-Mega-Vertrag zu platzen.

Eins ist gewiss: eine typische Knöchelverletzung hat sich der Guard nicht zugezogen. Denn zusätzlich ist der Deltamuskel in der Schulter gerissen und auch einige Schnittwunden und Abschürfungen zieren sein Bein. Klingt eher nach einem Sturz, statt nach einer Verletzung beim Basketballspielen.

Sollte dem so sein, droht Ellis mächtig Ärger. Vertraglich ist es verboten, riskante Sportarten wie Skifahren zu betreiben. Der Klub könnte ihm zu einer hohen Geldstrafe, Sperre verdonnern oder im schlimmsten Fall den vor kurzen unterschriebenen Sechs-Jahres-Vertrag über 66 Millionen US-Dollar annullieren. Dies kann aber nur eintreten, wenn Ellis nie wieder spielen kann. Danach sieht es ein Glück nicht aus. Dennoch muss der Guard bis Dezember pausieren.

Angeblich soll sich nun der Athletiktrainer Tom Abdenour die Verletzung genauer angucken. Die Warriors erklärten, dass der Arzt Ellis nur auf die Operation vorbereiten will.

Egal, wie sich der Scharfschütze letztendlich verletzt hat. Eins ist gewiss: Ellis, der das Erbe des zu den L.A. Clippers gewechselten Brandon Davis antreten sollte, wird den Warriors schmerzlich fehlen. In der letzten Saison wurde er zum meist verbesserten Spieler gewählt und konnte mit durchschnittlich 20,2 Punkten, 5,0 Rebounds und 3,9 Assists sehr überzeugen.

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