US-Hymnenprotest im Football schwappt nach Europa herüber

London – Die Proteste schwarzer amerikanischer Footballspieler gegen soziale Missstände und Polizeigewalt in den USA haben nun auch Europa erreicht.

Bei einem in London ausgetragenen Spiel der National Football League (NFL) zwischen den Indianapolis Colts und den Jacksonville Jaguars blieb Colts-Profi Antonio Cromartie im Wembley-Stadion sitzen und streckte demonstrativ die Faust in die Luft, als die US-Nationalhymne im Vorfeld der Partie erklang.

Gesten wie diese sind vor allem in der NFL mittlerweile zum Alltag geworden. Initiiert worden waren die Proteste im Sommer von Colin Kaepernick. Der Spielmacher des NFL-Teams San Francisco 49ers hatte es vor mehreren Partien entgegen der Etikette abgelehnt, sich während der obligatorischen US-Hymne zu erheben. Kaepernicks Geste hatte weltweit für Aufsehen gesorgt und Diskussionen ausgelöst, an denen sich auch US-Präsident Barack Obama beteiligte.

Fotocredits: Gerry Penny
(dpa)

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