Superstar LeBron James wechselt zu Miami Heat

Mit der Verpflichtung von LeBron James, dem Superstar der NBA und MVP, ist den Miami Heat ein genialer Coup gelungen. Zusammen mit Dwyane Wade und Chris Bosh bildet James das Dreamteam des Ostens und generiert Miami zum Topfavoriten für den Meistertitel.

Sieben Jahre lang spielte LeBron James, der derzeit vielleicht beste, zumindest wertvollste Basketballspieler der NBA, für die Cleveland Cavaliers. Nach der vergangenen Saison ist damit jedoch Schluss. Als Free-Agent auf dem Markt, kam er schließlich ablösefrei zu den Miami Heat.

LeBron James zu Miami Heat

Darum, wohin die Reise gehen würde, hat Superstar LeBron James, typisch amerikanisch, eine riesige Show gemacht. Im Fernsehen, zur Prime-Time, verkündete er schließlich, dass er sich den Miami Heat angeschlossen hat.

Miami Heat, die in der letzten Saison gegen Boston Celtics aus den Playoffs geschmissen und am Ende fünfter der Eastern Conference wurden, ist mit der Verpflichtung LeBron James ein wahrer Meistercoup gelungen. Er allein wäre ja schon genial, aber Miami konnte zudem Dwyane Wade weiterhin an sich binden und Chris Bosh aus Toronto in den warmen Süden locken.

„Für mich war es ein großer Reiz, wieder mit Dwyane und Chris in einem Team zu spielen“, sagte James nach seinem Wechsel. Alle drei gehören zum US-Basketball-Team, das 2008 in Peking Olympia-Gold holte. Miami Heat ist nun schlagartig zum Titelfavoriten für 2010/11 avanciert. Da die drei jedoch megateuer waren, muss am Rest des Teams gespart werden. Man darf also gespannt sein.

Cleveland-Chef Gilbert ist sauer

„Ich bin überzeugt, dass ich hier am meisten gewinnen kann – und zwar über Jahre hinweg. Ich meine damit nicht etwa nur Siege in der Regular Season oder mal fünf Siege in Folge. Ich will den Titel holen. Und hier unten fühle ich mich wettbewerbsfähig“, sagte LeBron James.

Genau diese Worte und andere mehr dürften Cleveland-Chef Dan Gilbert nicht sehr gefallen haben. Er wirft seinem einstigem Schützling quasi Verrat und in einem offenen Brief an die Fans sogar „feiges Verhalten“ vor. Davon war dann wiederum NBA-Oberboss David Stern nicht begeistert. Dan Gilbert muss als Konsequenz stolze 100.000 Dollar Strafe zahlen.

Gilbert war unzufrieden mit den Fernsehauftritten von James und dessen Verkündung seines Wechsels vor Live-Kameras. Stern hingegen meinte: „James hatte sicher das Recht dazu, seine Entscheidung im Fernsehen zu verkünden. Ich hätte ihm aber davon abgeraten“. „Die Show war wenig durchdacht und schlecht produziert“, so Stern.

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