SuperSonics bald in Oklahoma City?

Aus sportlicher Sicht gibt es keinen triftigen Grund über die Seattle SuperSonics zu berichten. Schon eher aus wirtschaftlicher.

Denn angeblich ist ein Umzug des Teams angedacht, wie die „Associated Press“ berichtet. So will der Sonics-Eigentümer Clay Bennett sein Team ab der nächsten Saison in Oklahoma City beheimatet wissen. Grund für den Umzug ist nicht nur die Tatsache, dass Bennett in Oklahoma City geboren wurde. Sondern vielmehr der wirtschaftliche Verlust, den der Club zuletzt abgeworfen hat.

80 Millionen Gründe für einen Umzug
Wenn die Sonics die nächste Saison noch in Seattle verweilen würden, hätte das einen Verlust in Höhe von 60 Millionen Dollar zur Folge. In Oklahoma City würde man dagegen ein plus von 20 Millionen Dollar machen können. Nach Adam Riese eine Differenz von 80 Millionen Dollar. 

Stadt Seattle will klagen
Bennett spricht von zwei verschenkten Jahren, wenn der Umzug nicht zu Stande kommt. Dabei gibt es aber nur ein Problem. Während ein großer Anteil der Sonics-Besitzer dem Städte-Wechsel schon längst zugestimmt hat, hat der Club aber mit der „Key Arena“ (Heimstätte der Sonics) noch einen gültigen Zwei-Jahres-Vertrag. Zudem will die Stadt Seattle die Entscheidung gerichtlich anfechten.

Katastrohen-Saison 2007/08
Aber ein neues Team in Oklahoma City könnte auch der Stein des Anrollens für einen möglichen Neuaufbau des Teams sein. Denn in der abgelaufenen Saison hatten die Sonics meist die Rolle des Punktelieferanten inne. Eine Bilanz von 20 Siegen bei 62 Niederlagen spricht Bände. Im Westen gab es kein schlechteres Team. Nur die Miami Heat waren bei 15 Siegen noch erfolgloser. Für die Fan-Basis war das vergangene Jahr nicht unbedingt das ertragreichste. Und auch nicht aus historischer Sicht. Es war die schlechteste Bilanz in der 41-jährigen Klub-Geschichte.

Und über die finanzielle Bilanz hatte ich zuvor berichtet.

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