Suns „versenken“ Nets

Amare Stoudemire verhalf den Phoenix Suns mit einer Glanzvorstellung (28 Pkt.) am gestrigen Sonntag Abend zum 116:92 Sieg über die New Jersey Nets und das zum 14. mal in Folge.

 

Nicht nur die die Kurse an der Wall Street fallen angesichts der allgemeinen Panikmache einer kommenden Rezession in den USA, auch die New Jersey Nets scheinen auf einem Weg des Abstiegs zu sein und die Eigentümer der Mannschaft, darunter ein gewisser „Jay-Z“ aka Shawn Carter, sollten sich wohl langsam mal überlegen wie man die Durstsrecke von fünf verlorenen Spielen in Folge beenden kann. Dies hört sich zunächst harmlos an, wären da nur nicht unter diesen Gegnern Mannschaften wie die New York Knicks. Jene sind hinter den überraschend enttäuschenden Miami Heat das zweit schlechteste Team der Eastern Conference und es kommt noch schlimmer. Davor verlor man gegen die L.A. Clippers (12. Rang in der Western Conference)und dann auch noch gegen die Shooting Stars aus Portland.

So war es wohl abzusehen, dass gegen die Phoenix Suns im gestrigen Spiel nicht viel möglich war. Diese sind nämlich derzeit neben den Detroit Pistons das zweit beste Team der gesamten Liga (29S-12N) und bestes Team der Western Conference vor den Dallas Mavericks (27S-12N). Mit einem Punktestand von 35:20 waren bereits nach dem ersten Viertel die Rollen klar verteilt. Immer wieder versuchten die Nets, allen voran Richard Jefferson, die Suns einzuholen, aber 12 Dreier im gesamten Spiel der Suns machten dieses Vorhaben durchaus schwer. Zur Halbzeit konnte Jefferson durch einen erfolgreichen Dreier den Rückstand auf 56-45 verkürzen und man blickte relativ optimistsich auf die zweite Hälfte.

Diese brachte jedoch nicht viel neues. Durch einen erfolgreichen Dreier von Point Guard Jason Kidd konnten die New Jersey Nets nochmals auf 65-56 verkürzen, hier sollte jedoch auch Schluss sein, denn es war „time to shine“ für Amare Stoudemire. Dieser erzielte im Alleingang die nächsten zehn Punkte für die Phoenix Suns, darunter ein einhändiger „Ich-lass-dich-im-Keller-verdursten-Dunk!“ über Williams. Die Phoenix Suns dominierten über die gesamte Spielzeit hinweg deutlich und „versenken“ die Nets mit 116:92. Zwölf von seinen 28 Punkten erzielte Stoudemire durch Dunkings, hinzu kommen neun Rebounds und drei Blocks. Fünf weitere Spieler der Suns erzielten mehr als zehn Punkte, darunter Rajah Bell mit 20 Punkten und drei Rebounds. Ein Ausrufezeichen bei den Nets hinegegen konnte nur Richard Jefferson setzen. Er erzielte 24 Punkte, Vince Carter und Jason Kidd enttäuschten beide mit lediglich zehn und neun Punkten.

Damit verloren die Nets ihr 5. Spiel in Folge, die Suns hingegen gewannen ihr 5. in Folge. Für die New Jersey Nets wird es auch in den kommenden Tagen nicht leichter. Nach den Suns folgen drei Auswärstspiele, darunter befinden sich Mannschaften wie die Golden State Warriors und die Denver Nuggets. Zwar ist es bis zu den Playoffs noch ein weiter Weg, aber ein 8. Platz in der Eastern Conference ist hart umkämpft und war sicherlich nicht das Ziel von Lawrence Frank (Trainer der Nets) und den Eigentümern, allen voran „Jay-Z“. Bleibt die Frage offen, wie viel man bei den Nets an eine Rezession glaubt…


Zitat des Spiels:
„Basically they were able to go where they wanted to go…It’s hard to overcome 116.“ -Lawrence Frank (Trainer der New Jersey Nets)

 

One Comment

  1. Maric plötz

    23. Januar 2008 at 23:41

    voll der kommerz-populistische Anfang der dann später in tränendrüsendrückendes Gewimmer endet. Der Rapper Jay-Z kann doch oooch nix machn. aber sonst geil, alter
    ich freu mich schon auf den nächsten
    hausde, just und marco

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