Spurs verschenken Sieg bei den Lakers

Was für ein dramatischer Auftakt in die Western-Conference-Finals. In Spiel 1 zwischen den Los Angeles Lakers gegen die San Antonio Spurs siegte das Team aus Kalifornien knapp mit 89:85. Damit führen die Lakers in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0.

Doch die Spurs waren drauf und dran die Partie zu gewinnen. Der amtierende Meister hatte vor 18.997 Zuschauern im Staples Center alle Trümpfe in der Hand. Der stark aufspielende Tim Duncan, 30 Punkte und 18 Rebounds, brachte San Antonio mit einem Korb 5:54 Minuten vor dem Ende des dritten Viertel mit 65:45 in Front.

Bryant macht den Unterschied
Doch sich einschleichende Fahrlässigkeit und ein heiß laufender Kobe Bryant drehten die Partie. Der MVP, der 25 seiner 27 Punkte erst nach dem Wechsel markierte, schaltet ein paar Gänge höher und konnte die Lakers 24 Sekunden vor der Schlusssiren mit 87:85 in Führung bringen. Im Gegenzug verwarf Manu Ginobili einen Dreier, der den erneuten Führungswechsel bedeutet hätte. Sasha Vijacic machte dann von der Freiwurflinie alles klar.

Jackson atmet durch
„Fast hätten wir den Heimvorteil aus der Hand gegeben. Die Spurs haben großartig gespielt, aber wir haben Moral gezeigt. Das war ein großartiges Comeback. Wir steckten tief unten im Loch, keine Frage“, sagte der sichtlich erleichtete Lakers-Coach Phil Jackson.

Schmerzhafte Pleite
Dagegen herrschte im Lager der Spurs entsprechender Katzenjammer.  „Wir hatten eine großartige Möglichkeit, aber die haben wir nicht genutzt“, sagte Trainer Gregg Popovich. „Diese Niederlage tut richtig weh.“ Neben Bryant konnte bei den Lakers noch Paul Gasol mit 19 Zählern überzeugen. Für die Spurs traf nach Duncan Tony Parker am besten. Der kleine Franzose hat am Ende 18 Punkte auf dem Konto.

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