Skandal-Referee erhebt schwere Vorwürfe gegen NBA

Eigentlich gilt in der NBA alle Konzentration den Finals zwischen den Boston Celtics und L.A. Lakers. Doch nun sorgt ausgerechnet der Skandalschiedsrichter Tim Donaghy für mächtig Wirbel.

Der 40-jähirge Ex-Referee, der wegen Wettbetrugs vor Gericht steht und mit einer langen Haftstrafe rechnen muss, hat behauptet, dass zwei Playoff-Spiele aus den Jahren 2002 und 2005 geschoben worden sein.

Wurden Lakers bervorteiligt?
Im ersten Fall handelt es sich laut Donaghy um das Duell zwischen den Lakers und den Sacramento Kings aus dem Jahre 2002. Genauer gesagt um Spiel 6. Die Lakers lagen damals in der Serie mit 2:3 hinten, doch die NBA war wohl an einem 7. Spiel interessiert. Entsprechend sollen die Schiedsrichter instruiert worden sein, für die Lakers zu pfeifen.

Am Ende wurden den Lakers in Spiel 6 40 Freiwürfe zugesprochen (den Kings 25) und in der Schlussphase wollen die Referees ein Foul an Mike Bibby gesehen, so dass die Kings keine Chance hatten, die Partie zu drehen.

Strenge Pfiffe gegen Ming
Im zweiten Fall soll die Playoff-Serie zwischen den Dallas Mavericks und Houston Rockets aus dem Jahre 2005 nicht korrekt gelaufen sein. Nachdem die Rockets die ersten beiden Spiele gewannen, hat sich Mavs-Besitzer Mark Cuban über die Spielweise von Yao Ming beschwert. So soll der Center in der Offense unerlaubte Blöcke gestellt haben. Laut Donaghy hat die NBA die Schiedsrichter daraufhin angewiesen, dies in den nächsten Spielen zu ahnden. Am Ende setzte sich Dallas im texanischen Duell mit 4:3 durch.

David Stern hat die Vorwürfe vehement bestritten. Zudem nannte der NBA-Commissioner Donaghy einen „Schwerverbrecher, der seine eigene Haut retten will“.

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