Ratlose Celtics kassieren den Ausgleich

Muss man sich Sorgen um die Boston Celtics machen? Nicht wirklich, aber ihre Auftritte in den Playoffs sind doch schon etwas merkwürdig.

Das Team, dass die Regular Season nach Belieben beherrschte, macht vor allem bei ihren Gastauftritten in den Playoffs kein gutes Bild. In der erste Runde verloren die Celtics gleich dreimal bei den Atlanta Hawks, um dann im siebten Spiel vor heimischen Publikum alles klar zu machen. Ähnlich scheint es gegen die Cavs zu laufen. Denn Cleveland gewann das zweite Heimspie gegen Boston mit 88:77 und konnte in der Best-of-Seven-Serie zum 2:2 ausgleichen.

James glänzt dank Vielseitigkeit
Da scheint bei den „Kelten“ langsam das Heimweh aufzutreten, denn mittlerweile haben sie alle fünf Auswärtsspiele in der Postseason verloren. Auch ein Verdienst von Cavs-Superstar LeBron James. Der Forward erzielte 21 Punkte. Zwar traf er aber nur sieben seiner 20 Würfe, doch dank seiner vielseitigen Leistung mit 13 Assists, sechs Rebounds und zwei Blocks kann man James’ derzeitiger Trefferquote nicht wirklich mäkeln.

Entscheidung im vierten Viertel
„Es ist schwer zu sagen, was los ist. Ich habe keine Antwort“, sagte ein ratloser Ray Allen, der wie Kevin Garnett und Rajon Rondo 15 Punkte markierte. Paul Pierce kam am Ende auf 13 Punkte bei einer miserablen Wurfquote (6/17). Die Partie in Cleveland war über weite Strecken offen, in die Halbzeit gingen die Cavs nur mit einer knappen Zwei-Punkte-Führung. Auch im dritten Viertel hielt Boston gegen die ausgeglichen punktenden Gastgeber noch mit. Der Einbruch und die Entscheidung folgten im Schlussviertel, als den Celtics insgesamt nur magere zwölf Punkte gelangen.

Hier nochmal Spiel 3 in der Zusammenfassung:
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