Quarterback Foles wertvollster Spieler des 52. Super Bowl

Minneapolis – Erst war er nur Ersatzmann, dann wurde er zum wertvollsten Spieler des Finales gewählt: Quarterback Nick Foles von den Philadelphia Eagles ist MVP des 52. Super Bowl geworden. Mit einer überragenden Leistung führte er sein Team zum Sieg gegen den Seriengewinner um Tom Brady.

Dass der Texaner in Minneapolis überhaupt auflief, lag an der Verletzung des etatmäßigen Quarterbacks Carson Wentz. Ersatzmann Foles hatte bis dahin einen allenfalls mittelmäßigen Ruf, konnte aber eine kontinuierliche Leistungssteigerung in den Playoffs vorweisen und wusste im Finale erst recht zu überzeugen.

Foles brachte 28 von 42 Pässen ins Ziel und verzeichnete insgesamt 373 Yards. Er ist erst der dritte Quarterback überhaupt, der den Super Bowl gewinnen konnte, nachdem er in der regulären Saison nur drei oder weniger Spiele gemacht hat. Foles ist außerdem der erste Spieler in der NFL-Geschichte, der im Super Bowl sowohl einen Pass zum Touchdown geworfen als auch einen solchen selber gefangen hat. Sein letzter Pass auf Zach Ertz 2:21 Minuten vor Schluss war letztlich spielentscheidend.

Vor dem Super Bowl hatte der Quarterback, der außerhalb des Feldes wirkt wie ein freundlicher Student, ein ganz anderes großes Ziel offenbart. «Ich möchte Pastor an einer High School werden», sagte er. Der 29-Jährige ist tiefgläubiger Christ. Beten, so sagte er, habe ihm in der schweren Zeit nach einer Verletzung bei der Entscheidung geholfen, in der NFL zu bleiben. Im März 2017 war Foles zu den Eagles zurückgekehrt.

Fotocredits: Charlie Neibergall
(dpa)

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