Pistons legen nach

Die Detroit Pistons haben im Halbfinale der Eastern Conference ihre Führung gegen die Orlando Magic auf 2:0 ausgebaut. Diesmal setzte sich das Team aus Mo-Town deutlich knapper durch und siegte am Ende mit 100:93. Den ersten Vergleich hatten die Pistons noch mit 91:72 gewonnen.

Spielmacher Chauncey Billups erzielte 28 Punkte für Detroit, Dwight Howard kam auf 22 Punkte und 18 Rebounds für die Magic. Am Ende des dritten Viertels gab es viel Diskussionsstoff. Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung Sekunden vor dem Viertelende sorgte nach einem Dreier durch Billups für die 78:76-Führung der Pistons. Allerdings war während der Aktion die Spieluhr stehen geblieben. Nach der Videoanalyse entschieden die Unparteiischen, dass Billups Ball noch vor Ablauf der Zeit im Korb gelandet sei. Damit lagen sie wohl falsch, wie anschließende Untersuchungen ergaben.

Van Gundy sauer
„Das ist natürlich eine harte Nuss, die man schlucken muss, wenn man auf der anderen Seite ist, aber ich nehme den Dreier gerne“, sagte Billups ohne Mitleid für seine Gegner. Magic-Coach Stan Van Gundy konnte nach dem Spiel über diese Situation nur den Kopf schütteln: „Was soll man machen. Vor dieser Szene waren sie in einer sehr schwierigen Situation.“ Wohl wahr! Denn im dritten Viertel konnten die Magic einen zehn-Punkte-Rückstand zur Pause in eine 76:75-Führung drehen. Doch nach der umstrittenen Billups-Aktion war bei den Gästen die Luft raus.

Howard demotiviert
„Es hat mich nicht komplett runtergezogen“, sagte Orlandos Starspieler Howard: „Aber ich war mir schon ziemlich sicher, dass die Zeit bereits abgelaufen war. Ich habe dann nach oben geschaut und gesehen, dass die Uhr stehengeblieben war. Aber wir hatten genug Chancen, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen.“

Hier ein paar Szenen aus der ersten Halbzeit:
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