O’Neals goldene Erleuchtung

Die Phoenix Suns sind um eine Erkenntnis reicher. Nachdem sich das Team aus Arizona vor zwei Tagen eine 105:110-Pleite bei den Detroit Pistons einfing, verloren sie nun gegen den NBA-Spitzenreiter. Bei den Boston Celtics gingen die Suns mit 97:117 unter.

„Gegen die beiden Teams muss man einfach verdammt nah am perfekten Basketball spielen, um zu gewinnen. Und wir haben es ganz einfach nicht getan“, analysierte Suns-Center Shaquille O’Neal nach den beiden Duellen gegen die Topteams aus dem Osten.

Entscheidung im dritten Viertel
Die Celtics sind ihrerseits nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und führen die Tabelle der Eastern Conference souverän mit 56 Siegen bei 15 Niederlagen an. Die Pistons, die bei den Toronto Raptors mit 82:89 unterlagen, bleiben Zweiter (50:21).

Die Vorentscheidung im Spiel gegen Phoenix fiel dabei im dritten Viertel. Nachdem sich beide Teams beim Stande von 57:57 in die Kabine verabschiedeten, konnten sich die Celtics dank eines Zwischenspurtes mit zehn Punkten absetzen. Als Paul Pierce die Führung dank eines vier-Punkte-Spiels auf 89:75 zu Beginn des letzten Abschnitts ausbaute, war das Spiel entschieden.

Garnett verändert Spielkultur
Kevin Garnett war bei den „Kelten“ mit 30 Punkten der beste Akteur. „Das Gesicht der Celtics hat sich komplett verändert, seit er hier ist. Er hat die ganze Spielkultur geändert. Damit hätten wir nicht gerechnet“, sagte Team-Kollege Paul Pierce (27 Punkte).

Phoenix liegt in der eng umkämpften Western Conference auf Rang fünf und hatte in Amare Stoudemire (32 Punkte) den treffsichersten Akteur.

Hawks behaupten 8. Platz
Die Atlanta Hawks konnten derweil den begehrten achten Platz im Osten verteidigen. Die Mannschaft aus dem Bundesstaat Georgia setzte sich gegen die Milwaukee Bucks mit 115:96. Doch trotz des Siegs und den Niederlagen zweier Konkurrenten gab es für die Hawks eine negative Nachricht: Mike Bibby verletzte sich am Daumen und musste die Begegnung vorzeitig beenden.

Die Konkurrenten Chicago Bulls (99:121 in Philadelphia) und Indiana Pacers (117:124 bei den New Jersey Nets) dürften sich nach der 43. Saisonniederlage aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben. Einzig die Nets (31:41) sitzen den Hawks (31:40) noch dicht im Nacken.

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