Nuggets bringen Mavericks zum Zittern

Der Vorsprung der Dallas Mavericks auf die Konkurrenz schmilzt wie das Eis in der Sonne. In der Nacht zu Freitag setzte es für die Texaner beim direkten Konkurrenten Denver Nuggets eine 105:118-Niederlage.

Damit liegen die Mavs mit einer Bilanz von 45:27 Siegen als Siebter nur noch knapp vor den Nuggets, die mit 44 Siegen und 28 Niederlagen auf Rang neun platziert sind. Zwischen den Nuggets und den Mavericks liegen als Achter noch die Golden State Warriors, die nach dem 111:95 über die Portland Trail Blazers auf 44 Siege und 27 Niederlagen kommen.

Mavs verschenken Führung
Dabei sah es für Dallas im ersten Durchgang noch gut aus. Auch ohne den weiterhin verletzten Dirk Nowitzki spielten sich die Texaner dank eines gut aufgelegten Josh Howard schnell ein 15-Punkte-Polster hinaus. Beim Stande von 70:60 für die Mavericks ging es zur Halbzeitpause. Im dritten Viertel folgte der Einbruch. Jason Kidd baute hielt sein Team zwar noch mit einem Dreier zum 77:71 in Front, doch anschließend übernahmen die Nuggets das Zepter. Binnen fünf Minuten drehte Denver den sechs Punkte Rückstand in eine 89:79-Führug. Von dem Rückschlag erholten sich die Gäste nicht mehr.

„Wir konnten sie einfach nicht vom Brett weghalten. Außerdem haben wir in der zweiten Halbzeit den Ball viel zu schnell und oft verloren“, musste Kidd nach der Pleite eingestehen. Bei insgesamt 17 Turnovers ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Dabei bot Kidd eines seiner besseren Spiele für die Mavericks. Am Ende standen beim 36-jährigen Spielmacher 19 Punkte, 15 Assists und fünf Steals. Josh Howard traf für Dallas am häufigsten. Der Guard kam auf 30 Zähler. Auf Seiten der Nuggets konnte vor allem das Duo Anthony/Iverson überzeugen. Carmelo Anthony kam auf 32 und Allen Iverson auf 31 Punkte.

Hoffen auf Nowitzki
Bei Dallas wurde, wie nicht anders zu erwarten, Nowitzki an allen Ecken und Enden vermisst. Dabei scheint eine baldige Rückkehr des 29-jährigen Deutschen nicht abwegig. „Er kann bereits wieder gut laufen. Wir müssen zusehen, dass wir jetzt die Schwellung in den Griff bekommen“, sagte Mavs-Coach Avery Johnson. „Wir fliegen ständig hin und her, das ist nicht gut für einen verletzten Knöchel“, begründete Johnson die Maßnahme. „Aber vielleicht gibt es ja ein Wunder und er kommt zu unserem letzten Spiel hinterher.“ Das wäre in der Nacht zu Sonntag…

Angesichts der jüngsten Tendenzen bräuchten die Mavericks tatsächlich ein Wunder, um den Playoff-Platz noch zu verteidigen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Mavs durch die Niederlage auch erstmals seit 13 Jahren den direkten Vergleich gegen Denver verloren haben (1:2). Aber vielleicht klappt es ja schon im kommenden Spiel. Dann reist Dallas zum nächsten direkten Verfolger: den Golden State Warriors.

Was meint Ihr, schleppen sich die Mavericks noch ins Playoff-Ziel?

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
[youtube e5CULs9DaHI]

2 Comments

  1. Lutz

    29. März 2008 at 10:32

    Was denken Sie den Herr Autor? Verlassen die Kräfte die Mavs so kurz vorm Ziel?

  2. Robert

    31. März 2008 at 12:03

    Kurz und knapp gesagt: ja! Es ist schade, aber Denver und Golden State sind offenbar besser in Form. Dallas wird die Talfahrt nicht mehr stoppen können…

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