NFL-Champion Philadelphia Eagles im Viertelfinale

Chicago – Super-Bowl-Held Nick Foles hat die Philadelphia Eagles zu einem Comeback-Sieg in der ersten Playoff-Runde der amerikanischen Football-Liga NFL geführt. Der Titelverteidiger besiegte die Chicago Bears im NFC-Wildcard-Spiel knapp mit 16:15 (3:6).

Die entscheidende Szene der Partie ereignete sich kurz vor Schluss, als Chicago das Spiel mit einem Field Goal für sich hätte entscheiden können. Der 43-Yard-Versuch von Kicker Cody Parkey knallte allerdings gegen den linken Torpfosten.

Der 29-jährige Foles sorgte dann mit einem Zwei-Yard-Touchdown-Pass auf Wide Receiver Golden Tate eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit für die Entscheidung. «Wir fanden einen Weg», sagte Tate. «Das ist Playoff-Football hier. Darum spielen wir dieses Spiel». Bears-Quarterback Mitchell Trubisky zeigte in seinem Playoff-Debüt mit 303 erworfenen Yards und einem Touchdown eine starke Leistung.

Foles, der die Eagles vergangenes Jahr zum ersten Super-Bowl-Erfolg der Vereinsgeschichte geführt hatte, warf zwei Interceptions und brachte sein Team nach der Pause mit zwei Touchdowns auf die Erfolgsspur. «Wir wurden heute in der ersten Halbzeit mit einigen Widrigkeiten konfrontiert und ich hatte ein paar Ballverluste», bilanzierte er. «Das Wichtigste war, dass niemand den Glauben verloren hat.»

Im Viertelfinale trifft Philadelphia nun auf die an Nummer eins gesetzten New Orleans Saints um Star-Quarterback Drew Brees.

Im zweiten Playoff-Spiel des Tages setzten sich die Los Angeles Chargers mit 23:17 (12:0) gegen die Baltimore Ravens durch. Quarterback-Oldie Philip Rivers blieb dabei ohne Touchdown.

Der Matchwinner für die Chargers war Kicker Michael Badgley, der alle fünf Field-Goal-Versuche im Spiel verwandelte, darunter eins aus 53 Yards. Baltimores Rookie-Quarterback Lamar Jackson warf zwei Touchdowns und eine Interception in seinem Playoff-Debüt. Die Chargers müssen am kommenden Sonntag bei Super-Bowl-Finalist New England Patriots und Superstar Tom Brady antreten.

Fotocredits: Nam Y. Huh
(dpa)

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