Ming vor Olympia-Teilnahme

Einem Einsatz von Yao Ming beim Olympischen Basketball-Turnier steht wohl nichts mehr im Wege. Der Center der Houston Rockets rechnet seinerseits fest mit einer Teilnahme und wird am Freitag in seiner chinesischen Heimat beim Mannschaftstraining dabei sein.

„Ich habe alles getan, um wieder fit zu werden. Den Rest muss ich mir jetzt im Training und in den Testspielen holen“, sagte Ming. In China wurde der 2,29-Meter-Riese nochmals an seinem linken Fuß untersucht, an dem er sich im Februar einen Ermüdungsbruch zuzog. Demnach steht der 27-Jährige bei 80 Prozent.

Kein Druck von außen
Ming hat nie daraus einen Hehl gemacht, dass die Olympia-Teilnahme im eigenen Land sein größter Traum ist. Dem Vorwurf, dass von außen zuviel Druck auf den Center ausgeübt wurde, revidierte er sofort. „Das ist Unsinn. Den meisten Druck mache ich mir selbst. Die Olympischen Spiele in meiner Heimat sind die größte Chance meines Lebens“, sagte Chinas Hoffnungsträger Ming.

„Dream Team“ und Weltmeister warten
China muss sich in der Vorrunde unter anderem mit dem großen Favoriten USA messen, die mit ihrem neuen „Dream Team“ unbedingt die Goldmedaille einfahren wollen. Mit dem amtierenden Weltmeister Spanien wartet zudem ein weiterer dicker Brocken auf die chinesische Auswahl. Neben Angola wird die Fünfer-Gruppe noch durch zwei Qualifikanten ergänzt, die nach dem Turnier in Athen (14. bis 20. Juli) feststehen.

Vielleicht kann sich ja Deutschland noch eins der letzten drei Tickets sichern.

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