Mavericks weiter in der Krise

Die Krise der Dallas Mavericks hält an. Im texanischen Duell verloren die Mavs im heimischen American Airlines Center mit 98:113 gegen die Houston Rockets. Für das Team von Coach Avery Johnson war es die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen.

Vor allem Dirk Nowitzki, der wegen seines rüden Fouls an Andrei Kirilenko (Utah Jazz) für ein Spiel gesperrt wurde, wurde schmerzlich vermisst. Jason Kidd enttäuschte und verzeichnete sieben Punkte, sechs Assists und sechs Rebounds. Das ist eindeutig zu wenig. Aber auch Jason Terry (17 Punkte) und Jerry Stackhouse (elf Punkte) hatten nicht ihren besten Tag. Lediglich Josh Howard konnte überzeugen und bot mit 21 Punkten eine ansprechende Leistung.

Doch in der Summe war das viel zu wenig, um die Senkrechtstarter aus Houston zu bezwingen. Die Rockets, die auch ihrerseits durch den langfristigen Ausfall von Center Yao Ming personell geschwächt sind, waren Dallas in allen Belangen überlegen.

Zum Ende des dritten Drittels konnte sich Houston, angeführt von einem überragenden Tracy McGrady eine 17-Punkte-Führung herausspielen. Davon konnten sich die Mavs nicht mehr erholen und die Zuschauer verließen die Halle in Strömen.

„Ich dachte, wir schaffen heute die Kehrtwende. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir müssen weiter hart trainieren und es besser machen“, befand Mavs-Coach Johnson nach der Partie. Doch McGrady, der am Ende 31 Punkte und neun Assists vorzuweisen hatte, erklärte den Unterschied: „Wir glauben einfach an uns. Ich bin nicht überrascht, denn wir haben einen Kader von selbstbewussten Spielern, eine großartige Chemie und wir holen Spiel für Spiel das Letzte aus uns heraus.“

Die Rockets schwimmen somit weiter auf ihrer Erfolgswelle. Denn in Dallas feierten sie ihren 17. Sieg in Folge.

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