Mavericks melden sich zurück

Das war ein perfekter Abend für die Dallas Mavericks. Die Pflichtaufgabe bei den L.A. Clippers erfolgreich gemeistert und die Denver Nuggets, der direkte Konkurrent um ein Playoff-Ticket, kassiert eine Pleite.

Doch der Reihe nach. Die Mavs setzten sich bei den Clippers erfolgreich mit 93:86 durch und haben sich in der Western Conference wieder auf den siebten Platz verbessert. Dabei verbuchte Jason Kidd mit 27 Punkten einen Bestwert seit seinem Wechsel von den New Jersey Nets.

„Ohne Nowitzki muss ich aggressiver auftreten und selbst Würfe nehmen. Dazu haben mich die Coaches und Mitspieler ermutigt“, sagte Kidd nach dem wichtigen Auswärtssieg. Der Point Guard traf neun seiner 15 Würfe, lieferte dagegen für ihn untypisch nur vier Assists und drei Rebounds. Josh Howard steuerte 25 Zähler bei, Jason Terry 20.

Spannung zum Ende
Dennoch müssen sich die Mavericks kritische Töne gefallen lassen. Zwar lagen die Texaner nicht einmal hinten, doch zum wiederholten Male hätten sie fast eine komfortable Führung aus der Hand gegeben. Die Clippers standen kurz davor, angeführt von einem starken Al Thornton (26 Punkte), im letzten Viertel die Partie zu drehen. Die Hausherren haben sich auf 82:87 herangekämpft, doch Howard zog den Clippers mit sechs Punkten in Folge in den letzten zwei Minuten den Zahn.

„Wir haben unser Schicksal in den eigenen Händen“, sagte Trainer Mavs-Coach Avery Johnson. Dallas hat nun eine Bilanz von 46:28 und einen Sieg Vorsprung auf die achtplazierten Golden State Warriors (45:28). Die Denver Nuggets (45:29) rutschten durch ihre 117:132-Pleite bei den Phoenix Suns auf den neunten Rang.

Nuggets verschenken Sieg
Dabei kassierte die Nuggets eine besonders bittere Niederlage. Denn lange sah das Team aus Colorado wie der sichere Sieger aus. Nach dem ersten Viertel führte Denver mit 39:25, nach dem zweiten Viertel mit 70:51. Sieben Minuten vor der Schlusssirene lagen sie immerhin noch mit 108:104 in Front. Doch dann kam der große Einbruch.

Am Ende überragten für die Suns Amare Stoudemire mit 41 Punkten und Steve Nash mit 36. Für Denver war J.R. Smith von der Bank kommend mit 23 Punkten der Topscorer. Allen Iverson kam auf 21.

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