Lakers: Kobe Bryant verzichtet auf Finger-OP

Eigentlich wollte sich Kobe Bryant in den kommenden Tagen einer fälligen Operation am rechten kleinen Finger unterziehen. Doch nun entschied sich der Star der L.A. Lakers anders, da er sonst bis zu drei Monaten ausfallen würde. Undenkbar für den MVP der letzten Saison.

„Als ich von den Ärzten erfahren habe, dass der Heilungsprozess zwölf Wochen dauert, habe ich mich sofort gegen die OP entschieden“, erklärte Bryant auf seiner Homepage. Der 30-Jährige hatte sich am 5. Februar im Spiel bei den New Jersey Nets einen Bänderriss und eine Distorsionsfraktur im kleinen Finger zugezogen. Seitdem hat er sich nur konservativ behandeln lassen, da er befürchtete, die Olympischen Spiele zu verpassen.

Ein Saisonauftakt ohne Bryant könnten die Lakers nur schwer kompensieren. In der abgelaufenen Spielzeit glänzte der Shooting Guard während der Regular Season mit 28,3 Punkten im Schnitt und wurde entsprechend zum ersten Mal in seiner Karriere zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt.

„So wie ich das sehe, hatte er zwei Möglichkeiten: Er hätte sich einer Operation unterziehen können oder er hätte sich nicht einer Operation unterziehen können“. Sagte Lakers General Manager Mitch Kupchak. „Kobe hat bewiesen, dass er auch mit seinem lädierten Finger über einen längeren Zeitraum gut spielen kann. Es gelang ihm von Februar bis Mitte Juni. Und auch bei den Olympischen Spielen hat er überzeugt.“

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