Kommt „Bad Boy“ Artest zu den Mavericks?

Rick Carslisle ist da! Der neue Coach der Dallas Mavericks geriet bei seiner Vorstellung ins Schwärmen für Dirk Nowitzki und Jason Kidd. Zudem will der 48-Jährige eine alte Liebe in sein Boot holen.

„Wir haben Dirk Nowitzki und Jason Kidd. Beide sind erfahrene Spieler und ich weiß, dass man niemals den Stolz von erfahrenen Akteuren unterschätzen sollte. Besonders nicht, wenn es sich um Dirk und Jason handelt – zwei Profis, die immer alles geben, um zu gewinnen“, sagte Carlsisle auf einer Pressekonferenz. Aber nicht nur beim neuen Trainer ist die Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit groß. Auch Nowitzki scheint die neue Saison kaum noch erwarten zu können. „Ich freue mich auf die Arbeit mit ihm. Ich denke, er wird für unsere Mannschaft ein gutes Gleichgewicht zwischen Angriff und Verteidigung finden“, sagte der Deutsche der „dpa“.

Sinneswandel bei Artest
Zudem sprießen jetzt natürlich die ersten Gerüchte über mögliche Neuverpflichtungen der Mavericks in die Höhe. So berichtet „spox.com“ von einem möglichen Trade von Ron Artest zu den Dallas Mavericks. Ein Transfer, der auf dem ersten Blick Unmissverständnis aufkommen lässt. Denn Artest (Sacramento Kings) trainierte bei den Indiana Pacers unter Carslisle. Im November 2004 wurde der 28-Jährige nach der berühmte Schlägerei im Spiel gegen die Detroit Pistons für 73 Spiele gesperrt.

Damals sagte „Bad Boy“ Artest: „Carlsisle ist ein sehr guter Coach und ich mag ihn als Person, aber ich will nicht für ihn spielen.“ Doch die Zeiten ändern sich und die Aussichten Teil des Umbruchs bei den Mavericks zu werden dürften den hitzköpfigen Forward nicht kalt lassen. Zumindest Carlsisle hat seinen Standpunkt klar gemacht und eine Liebesbotschaft Richtung Artest gesendet.

Hier ein kleiner Mix über Ron Artest:
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Liebseerklärung von Carlisle
„Natürlich würde ich ihn gerne wieder im Team haben. Ron ist einer der Spieler in der Liga, die den Unterschied ausmachen können. Ich habe die Chance gehabt, in den vergangenen Jahren wieder eine Verbindung zu ihm herzustellen“, sagte Carlisle um zu ergänzen. „Ich liebe ihn. Er war damals einer der physischsten und einschüchternsten Spieler, die ich auf der Small-Forward-Position je gesehen habe. Jedes Team hätte ihn gerne.“

Damit der Deal zustande kommt, müssten die Mavs Josh Howard abgegeben. Die Bedingungen für den Trade passen und der Poker kann beginnen.

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