„King“ James schwächelt erneut

Die Boston Celtics sind auf einem guten Weg in die Eastern Conference Finals. Durch den ungefährdeten 89:73-Heimsieg gegen die Cleveland Cavaliers führt Boston die Best-of-Seven-Serie im Halbfinale mit 2:0.

Damit bleibt das beste Team der regulären Saison in der Postseason im heimischen Garden ohne Niederlage. Dies hatten sie erneut ihrem Trio Infernale zu verdanken. Paul Pierce steuerte 19 Punkte bei, Ray Allen kam auf 16 Zähler und Kevin Garnett verbuchte 13 Punkte. Topscorer der Partie wurde Cavs-Star LeBron James. Der „King“ hatte am Ende 21 Punkte auf seinem Konto zu stehen, doch insgesamt bot er, wie schon im ersten Spiel, ein schwaches Spiel. Lediglich sechs seiner 24 Würfe landeten im Korb – ergibt eine Wurfbilanz von 25 Prozent.

James lässt Krise kalt
Zwar ist diese Quote bisher als aus dem ersten Spiel (2/18 – 11 Prozent), doch eines James nicht würdig. Aber dem 23-jährigen Small Forward scheint sein derzeitiges Formtief wenig Sorgen zu bereiten. „Das frustriert mich nicht“, sagte James trotzig nach der Partie. Dagegen ist die Freude auf Seiten der Celtics entsprechend groß. „Wir halten ihn in Schach. Wenn wir LeBron im Griff haben, haben wir das ganze Team im Griff“, erklärt James’ Gegenspieler Pierce das Erfolgsrezept.

Celtics drehen Spiel
Dennoch erwischten die Cavs den besseren Start ins Spiel und gewannen das erste Viertel mit 24:17. Doch innerhalb von 13 Minuten drehte Boston einen acht-Punkte-Rückstand in eine neun-Punkte-Führung und legte dabei einen 36:10-Run hin. Davon hat sich Cleveland dem Anschein nach nicht rehabilitieren können.

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