King James schwach – Celtics gewinnen

Die Boston Celtics haben das erste Kräftemessen gegen die Cleveland Cavaliers mit 76:72 gewonnen und liegen im Eastern-Conference-Halbfinale mit 1:0 vorn.

Dabei erwischte auf Seiten der Cavs Superstar LeBron James einen rabenschwarzen Tag. Der Small Forward beendete die Partie zwar mit 12 Punkten und je neun Rebounds sowie Assists, traf jedoch nur zwei seiner 18 Würfe. Zudem verursachte er stolze zehn Turnover. „Ich habe so viele Würfe nicht getroffen, bei denen ich genau weiß, dass ich sie sonst versenke“, zeigte sich der King enttäuscht: „Ich habe nicht einmal Korbleger getroffen, diese Korbleger, die ich mein ganzes Leben lang schon mache.“

Nur Garnett überzeugt
So auch in der entscheidenden Phasen kurz vor Schluss. 39 Sekunden vor der Schlusssirene konnten die Cavaliers zum 72:72 ausgleichen. Kevin Garnett ließ dann im Gegenzug zwei Punkte folgen, doch auf der anderen Seite verpasste James einen Korbleger. So stellte James Posey mit zwei verwandelten Freiwürfen den Erfolg sicher.

Aber auch bei den Celtics war nicht alles Gold was glänzte. Garnett stach mit 28 Punkten und acht Rebounds noch heraus. Aber Paul Pierce und Ray Allen blieben ebenfalls blass. Pierce lieferte mit vier Punkten (zwei Treffer bei 14 Versuchen) das mieseste Playoff-Spiel seiner Laufbahn ab. Noch schlimmer Allen. Er verbuchte erstmals seit 852 Spielen keinen einziger Punkt. Bei den Cavs sprang Zydrunas Ilgauskas für James in die Bresche. Der Litauer kam auf 22 Zähler und holte sich auch noch zwölf Rebounds. Doch das konnte die Pleite auch nicht verhindern.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:

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