James lässt Cavs träumen

Dank LeBron James können die Cleveland Cavaliers weiterhin vom Easten-Conference-Finale träumen. Gegen die Boston Celtics gewannen die Cavs Spiel 6 in eigener Halle mit 74:69 und konnten somit in der Best-of-Seven-Serie zum 3:3 ausgleichen. Die Entscheidung fällt nun in Spiel 7 in dem die Celtics Heimvorteil haben.

Dabei hatte „King“ James, der in den ersten beiden Duellen gegen Boston mit seiner Wurfquote enttäuschte und blaß blieb, entscheidenden Anteil. Der Small Forward erzielte 32 Punkte, zwölf Rebounds, sechs Assists, zwei Steals und einen Block – eine tolle Bilanz. „Es war einfach: Entweder gewinnen oder wir gehen heim. Und ich war noch nicht so weit heimzugehen“, erklärte James nach seinem starken Auftritt.

Garnett souverän – Allen schwach
Für die Celtics traf Kevin Garnett am besten. Der Power Forward kam am Ende auf 21 Punkte, wobei er elf seiner 21 Würfe traf. Zudem konnte lediglich Paul Pierce auf Seiten der Celtics mit 16 Punkten Normalform erreichen. Ansonsten konnte Coach Doc Rivers mit seinen Jungs nicht zufrieden sein. Vor allem Ray Allen, der nur acht Würfe nahm, hatte mit insgesamt neun Punkten einen schwachen Tag.

Optimismus in beiden Lagern
Die 69 Zähler sind die zweitniedrigste Punkteausbeute der Celtics in ihrer Klubgeschichte. Nur ganze 50 hatte die Mannschaft um das „Trio Infernale“ Garnett, Pierce und Allen bis zu Beginn des letzten Viertels erzielt. Dennoch sind die Celtics angesichts ihrer Heimstärke zuversichtlich. „Wir sind voller Selbstvertrauen. Wir haben bereits ein siebtes Spiel zu Hause gewonnen“, sagte Paul Pierce in Anlehnung an die erste Playoff-Runde gegen die Atlanta Hawks.

Aber auch die Cavs geben sich trotz dreier Pleiten in Boston optimistisch. „Wir können gewinne. Wir wissen, dass wir gewinnen können. Wir müssen es halt einfach mal umsetzen“, sagte James im Hinblick auf das entscheidende Spiel 7.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
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