Finals: Lakers wehren Matchball ab

Die Entscheidung im Kampf um den Meisterschaftstitel ist vertagt. Die L.A. Lakers haben Spiel 5 gegen die Boston Celtics mit 103:98 gewonnen und somit in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3 verkürzt.

Dabei sahen die Lakers eigentlich schon vor der Halbzeit wie der sichere Sieger aus, aber wie schon in Spiel 4 verspielte das Team von Coach Phil Jackson eine komfortable Führung. Diesmal lagen die Lakers zeitweise mit 19 Punkten in Front, doch die Celtics konnten erneut zurückschlagen und egalisierten den Vorsprung.

Überragender Paul Pierce
Angeführt von einem überragenden Paul Pierce, der mit 38 Punkten Topscorer der Partie war, fiel die Entscheidung erst in den Schlusssekunden. Aber diesmal zugunsten der Lakers. 40 Sekunden vor dem Ende leistete sich ausgerechnet Pierce einen Ballverlust gegen Kobe Bryant, der dann die Lakers mit einem krachenden Dunk mit 99:95 in Führung brachte. Die Vorentscheidung war gefallen und die Kalifornier schaukelten den Sieg im letzten Heimspiel über die Runden.

Lakers Trio überzeugt
Neben Bryant (25 Punkte) glänzten zudem Lamar Odom und Pau Gasol. Odom gelang mit 20 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double, genau wie Gasol, der 19 Zähler und 13 Rebounds verbuchte. Bei den Celtics trumpften die Big Three groß auf. Trotz einer soliden Vorstellung konnten aber Kevin Garnett (13 Punke, 14 Rebounds) und Ray Allen (16 Punkte) ihrem Kollegen Pierce nicht das Wasser reichen.

Das nächste Aufeinandertreffen findet nun wieder in Boston statt, wo die Celtics in der Nacht zu Mittwoch endlich ihren ersten Meistertitel seit 22 Jahren feiern wollen.

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
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