Dirk Nowitzki: Die Zwangspause als Rettung vor dem Burn-out

Nachdem Dirk Nowitzki zuletzt bei der EM geglänzt hatte fühlte er sich ausgebrannt. Da kam ihm die Zwangspause aufgrund des Tarifstreits zwischen der NBA und der Spielergewerkschaft sehr gelegen.

Der Arbeitskampf zwischen der NBA und der Spielergewerkschaft (NBPA) betraf auch Dirk Nowitzki. Es drohte zeitweise der Ausfall der ganzen Saison aufgrund des 149 Tage andauernden Tarifstreits.
Nachdem der alte Tarifvertrag aus dem Jahre 2005 ausgelaufen war und sich Spielergewerkschaft und Klubbesitzer nicht einigen konnten bei der Aushandlung eines neuen Vertrages wurde auch für das „German Wunderkind“ ein sogenannter Lockout verhängt. Bei einer solchen Aussperrung wird der Spieler von seiner Arbeitspflicht befreit und bekommt auch kein Gehalt mehr gezahlt. Doch für Nowitzki kam diese Art der Zwangspause mehr als gelegen, fühlte er sich doch ausgelaugt, nachdem er mit den Dallas Mavericks den Meistertitel geholt und bei der EM geglänzt hatte.

Dirk Nowitzki hat den Lockout genossen

Obwohl es lange Zeit ungewiss war ob überhaupt eine Saison stattfindet empfand Dirk Nowitzki den Lockout nicht als Bestrafung. Er behauptet selbst, dass er einen Burn-out nicht hätte ausschließen können, wäre er nach der Europameisterschaft direkt in die neue Saison der NBA gestartet.
Hätte der Arbeitskampf allerdings noch längere Zeit angedauert, dann wäre ein Wechsel nach Europa sehr wahrscheinlich gewesen. Für einen deutschen Verein zu spielen hatte er jedoch ausgeschlossen.

Rückkehr statt Burn-out

Die Ungewissheit wo er seine Nächste Saison verbringen würde ist mittlerweile verflogen. Stattdessen konzentriert sich Dirk Nowitzki jetzt voll und ganz auf’s Training und den verschobenen Saisonstart am 25. Dezember. Er und die Dallas Mavericks wollen den Titel in der verkürzten und damit sehr gedrängten Saison unbedingt verteidigen. Doch dafür muss er jetzt erst einmal hart trainieren, denn bis zum ersten Spiel der Saison bleibt nur noch wenig Zeit. Sein Team spielt dann auch noch ausgerechnet gegen Miami Heat, eben jene Mannschaft gegen die sich die Mavericks im Finale durchgesetzt hatten.  Dennoch macht Nowitzki das Training mittlerweile wieder Spaß und er fühlt sich gut, sodass er den Burn-out offenbar erfolgreich abgewandt hat.

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