Dirk Nowitzki – „Bevor ich mich quäle, höre ich lieber auf!“

Dirk Nowitzki ist nicht nur der beste deutsche Basketballer aller Zeiten, sondern auch einer der besten Spieler der NBA. Im Interview mit dem Basketballmagazin FIVE spricht er über seine Vertragsverlängerung mit den Dallas Mavericks und seine Zukunftspläne.

Dirk Nowitzki hat nach ein wenig Zaudern mit sich selbst und den Angeboten anderer Basketballvereine seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks nun doch verlängert. Er wisse, was er dem Verein zu verdanken habe und sei kein Typ, der vor Problemen einfach weg rennt. Schließlich habe er mit den Mavericks Höhen und Tiefen durchgemacht. Nach der Pleite der letzten Saison, in der die Mavericks bereits in der ersten Runde heraus flogen, will Nowitzki nun noch einmal richtig angreifen. Der Besitzer des Vereins Mark Cuban hat ihm versichert all seine Kraft in dieses Unternehmen zu stecken und ihn dabei zu unterstützen.

Dirk Nowitzki nach der Sommerpause

Trotz Tennis- und Fitness-Training während der Sommerpause hatte Nowitzki nach eigenen Angaben ganz schön zu knabbern in den ersten beiden Trainingswochen danach. Schließlich habe er 3 ½ Monate lang keinen Basketball mehr in der Hand gehabt. Dank des persönlichen Coachings mit Holger Geschwindner sei er aber nun wieder topfit und auch die Sprungkraft sei in seine Beine zurückgekehrt.

Die alten Hasen bei den Dallas Mavericks

Der Trainingsschwerpunkt in diesem Jahr liege bei den Mavericks klar bei der Defensive. Wenn Sie die NBA aufrollen wollen, dann haben sie noch eine ganze Menge zu tun.
Dirk Nowitzki ist mit seinen 32 Jahren schon fast ein alter Hase im Basketballgeschäft. Trotzdem sind er und Jason Kidd, der noch 5 Jahre älter ist, die Stars im aktuellen Kader der Mavericks. Sie profitieren besonders von ihrer langjährigen Erfahrung im Profisport.

Das zunehmende Alter kann allerdings auch Nachteile mit sich bringen: verringerte Sprungkraft, Schnelligkeit, Konzentrationsfähigkeit etc. Nowitzki allerdings fühle sich noch ganz gut gerüstet und wird noch eine ganze Weile oben mitspielen. Seine Schnelligkeit habe sich sogar im Vergleich zu anderen Jahren ein wenig verbessert. Trotzdem steht für ihn eines felsenfest: „Basketball muss aber eben Spaß machen, ich werde mich nie morgens zum Training quälen. Dann höre ich lieber auf.“ Da bleibt nur zu hoffen, dass er sich noch eine ganze Weile nicht zum Training quälen muss.

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