Camby richtig sauer auf die Nuggets

Wenige Tage nach seinem Wechsel von den Denver Nuggets zu den Los Angeles Clippers ist Marcus Camby hart mit seinem Ex-Klub ins Gericht gegangen. Dabei zeigte sich der Center vor allem über die Art und Weise des Trades sehr enttäuscht. Zudem wunderte sich Camby über die „geringe“ Gegenleistung, die die Nuggets von den Clippers erhielten.

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Camby bei seiner Lieblingsbeschäftigung: dem Blocken

„Als ich über den Trade informiert wurde, fragte ich mich gleich: ‚Wen wird Denver im Gegenzug erhalten?'“, sagte der 34-Jährige auf einer Pressekonferenz. Die Antwort warf bei ihm einige Fragen auf. Denn die Nuggets zeigten sich mit der Übertragung zweier Picks in der zweiten Draft-Runde 2010 zufrieden.

Camby scheint sich damit etwas auf den Schlips getreten zu fühlen. Und ganz Unrecht hat er nicht. Schließlich spielt er seit zwölf Jahren in der NBA und ist einer der besten Verteidiger der Liga. Nicht umsonst führte der 2,10-Meter-Mann in den letzten drei Jahren die Blockstatistik in der Liga an.

Besonders ärgerte Camby, dass er die Mitteilung über seinen Wechsel von seinem Agenten erfuhr und nicht direkt vom Klub. „Für mich wirkte es stillos. Ich hätte es mir schon anders vorgestellt“, beschreibt er die Vorgehensweise Denvers und ergänzte: „Sie tun mir aber jetzt schon leid. Die Jungs waren wie Brüder für mich. Es ist schon Schade, wenn man sich so trennt. Aber ich wünsche ihnen viel Erfolg. Dadurch, dass sie jetzt so einen guten Verteidiger verlieren, werden sie aber mit Sicherheit mehr Punkte in der kommenden Saison kassieren. Damit müssen die Nuggets aber klarkommen.“

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