Boston besiegt Auswärtsfluch

Die Sorgen bei den Boston Celtics waren groß. Nachdem die „Kleeblätter“ Spiel 2 in eigener Halle gegen die Detroit Pistons verloren, bangte man sogar um die Finalteilnahme.

Doch nachdem die Celtics, beste Mannschaft der regulären Saison, in den Playoffs bislang jedes ihrer sechs Auswärtsspiele verloren haben, konnten sie in Motown den Auswärtsfluch besiegen. Und das ziemlich eindrucksvoll. Mit 94:80 gewann das Team von Coach Doc Rivers den dritten Vergleich und führen in der Finalserie der Eastern-Conference nun mit 2:1.

Partie zur Halbzeit entschieden
Die Entscheidung war dabei bereits zur Halbzeit gefallen. Die Celtics gingen beim Stande von 50:32 mit einem 18-Punkte-Polster in die Kabine und brachten den Sieg souverän über die Runde. Bester Spieler der Celtics war Kevin Garnett, der mit 22 Punkten, 13 Rebounds und sechs Assists eine sehr ausgeglichene Leistung bot. Für die Gastgeber traf Richard Hamilton mit 26 Zählern am häufigsten.

Ausgeglichene Celtics-Vorstellung
„Die Jungs wussten nach der Niederlage in Spiel zwei, dass sie auswärts mindestens eine Begegnung gewinnen müssen“, sagte Coach Rivers. „Und das haben sie jetzt gemacht.“ Dabei dürfte er vor allem auch mit seinen Rollenspielern zufrieden. Denn diese erzielten genau wie die „Big Three“, Garnett, Paul Pierce (elf Punkte) und Ray Allen (14 Punkte), ebenfalls 47 Punkte in der Addition.

Auf Seiten der Pistons gab Coach Flip Saunders die Marschroute für das nächste Spiel vor. „Sie haben sich den Heimvorteil zurückgeholt. Mehr darf es nicht werden. Montag wird für uns eine ganz wichtige Begegnung – die wichtigste des gesamten Jahres.“

Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
[youtube 4YSJspuIYCs]

You must be logged in to post a comment Login

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.