Bills beenden Playoff-Durststrecke – Patriots mit Heimrecht

Miami – Die Buffalo Bills haben sich mit einem Auswärtssieg am letzten Vorrunden-Spieltag der amerikanischen Football-Liga NFL erstmals seit fast zwei Jahrzehnten wieder für die Playoffs qualifiziert.

Dank des 22:16-Erfolgs gegen die Miami Dolphins sicherte sich Buffalo die erste Playoff-Teilnahme seit 1999. Schützenhilfe erhielt die Mannschaft aus dem US-Bundesstaat New York dabei von den Cincinnati Bengals, die sich mit 31:27 gegen die Baltimore Ravens durchsetzten.

«Alle drehten durch», sagte Bills-Verteidiger Kyle Williams, der die Schlussphase der Partie der Bengals zusammen mit seinen Teamkollegen am Fernseher verfolgte. In der ersten Runde müssen die Bills zum Auswärtsspiel bei den Jacksonville Jaguars antreten. Die Jaguars unterlagen am letzten Spieltag den Tennessee Titans mit 10:15. Für Tennessee bedeutete der Sieg die erste Playoff-Teilnahme seit 2008. Das Team um Quarterback Marcus Mariota trifft in der ersten Runde auf die Kansas City Chiefs.

Titelverteidiger New England Patriots und die Pittsburgh Steelers sicherten sich jeweils ein Freilos für die erste Playoff-Runde der American Football Conference (AFC). Dank eines 26:6-Heimerfolgs gegen die New York Jets verfügt New England zudem über Heimrecht in den Playoffs. «Unsere wichtigsten Spiele liegen noch vor uns», sagte Patriots-Quarterback Tom Brady.

In der National Football Conference (NFC) konnte sich Vizemeister Atlanta Falcons mit einem abschließenden Erfolg den letzten noch offenen Playoff-Platz sichern. Atlanta besiegte die Carolina Panthers mit 22:10. Als nächstes warten die Los Angeles Rams auf die Falcons. Im zweiten NFC-Wild-Card-Spiel trifft Carolina auf die New Orleans Saints.

Die an Nummer eins gesetzten Philadelphia Eagles unterlagen den Dallas Cowboys mit 0:6. Neben den Eagles stehen auch die Minnesota Vikings automatisch in der zweiten Playoff-Runde. Minnesota besiegte die Chicago Bears 23:10. Die Spiele der ersten Playoff-Runde werden am 6. und 7. Januar ausgetragen.  

Fotocredits: Wilfredo Lee
(dpa)

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